Eine Abmeldung von der GEZ oder dem Beitragsservice ist nur in bestimmten Fällen möglich. Einer davon ist der Tod. In diesem Artikel erklären wir Ihnen, was Sie beachten müssen, wenn Sie ein Beitragskonto für einen Verstorbenen kündigen möchten. Außerdem erfahren Sie, welche weiteren Gründe eine Abmeldung rechtfertigen.
Was ist der Unterschied zwischen der GEZ und dem Beitragsdienst?
Programme des öffentlichen Dienstes in Deutschland werden durch GEZ-Gebühren unterstützt. Ab Januar 2013 heißt die Gebühr Übermittlungsgebühr und nicht GEZ-Gebühr. Gleichzeitig wurde der Name der Vergütungsstelle in „Beitragsservice ARD ZDF Deutschlandradio„Es wurde umbenannt.
Wie kann ein Todesfall der GEZ gemeldet werden?
Ist ein Beitragszahler verstorben, muss sein Beitragskonto gekündigt werden.
Dazu das Online-Formular „Ausloggen„ausfüllen. Den Link zum Formular finden Sie hier: Löschen am Ende der Übertragung. Dort die Option auswählen“Ich möchte die Anmeldung einer Wohnung stornieren, weil der Partner verstorben ist„.
Die Sterbeurkunde muss dann an den Beitragsdienst geschickt werden. Diese kann auch als Datei versendet werden, muss also nicht per Post verschickt werden.
Abmeldung nur im Todesfall des Beitragszahlers
War das Überweisungsbeitragskonto nicht für den Verstorbenen, ist keine Abmeldung erforderlich. Bleibt der Haushalt bestehen und wohnt die bisher beitragspflichtige Person noch dort, ist die normale Übermittlungsgebühr zu entrichten.
Mitwirkenden erneut registrieren
Ein Toter kann nur gelöscht werden, wenn er alleine lebte und das Haus muss nun abgerissen werden. Bleibt der Haushalt bestehen, weil noch jemand dort wohnt, muss die Wohnung nach Aufhebung der Anmeldung des Verstorbenen neu angemeldet werden.
Nutzen Sie dazu das Anmeldeformular auf der Sendegebühren-Website. Bei der erstmaligen Registrierung müssen Sie in der Regel keine weiteren Unterlagen einreichen.
Ich habe vergessen, mich nach dem Tod abzumelden
Wird der Todesfall nicht gemeldet, bleibt die Zahlungspflicht bestehen. Der Betrag wird weiterhin vom Konto des Verstorbenen abgebucht, solange dieser besteht. Hat die Person die Überweisung selbst durchgeführt, erfolgt früher oder später eine Erinnerung. Dies gilt auch, wenn eine direkte Belastung nicht mehr möglich ist, weil das Konto nicht mehr besteht. Schließlich erfährt der Beitragsdienst nichts vom Todesfall, wenn Sie ihn nicht mitteilen.
Weitere Leitfäden zu Todesfällen und Bürokratie:
- Berater: Todesfall Gemeinschaftskonto – Was passiert mit einem Gemeinschaftskonto, wenn ein Kontoinhaber stirbt?
- Berater: Was ist eine Restschuldversicherung, ist sie notwendig?
- Berater: GEZ-Konto ändern: Kontodaten für Übermittlungskosten ändern
Welche anderen Gründe rechtfertigen den Ausschluss aus dem Beitragsdienst?
Die Übermittlungsgebühr ist für jeden Haushalt obligatorisch. Es hängt nicht von der Person oder dem Gerät ab, sondern ist mit der Wohnung verbunden. In der Regel können Sie nicht einfach löschen.
- Zu Tode
- Wenn Sie ins Ausland ziehen und Ihren Wohnsitz in Deutschland verlassen
- Wenn zwei Haushalte zusammengelegt werden
Um Ihr Abonnement endgültig zu kündigen, benötigt der Beitragsdienst einen Nachweis von Ihnen. Dies könnte zum Beispiel sein, Totenschein oder Meldebescheinigung.
Viele Deutsche zahlen die Rundfunkgebühr nicht gerne. Eine Stornierung ist nur in Ausnahmefällen möglich.
Viele Deutsche zahlen die Lizenzgebühr nicht gerne